Wie alles begann

Verein für Deutsche Schäferhunde

 Wie alles begann

 

Irgendwann im Jahr 1985 verließen ein frustierter Vorsitzender und eine ganze Schar weiterer Mitglieder ihren alten Schäferhundverein und machten sich auf die Suche nach einer neuen Bleibe. Ein Landwirt in Tüdal bei Eggebek bot ihnen die Möglichkeit, mit den Hunden zu trainieren. So kam es am 30.08.1985 im anfänglichen Vereinsheim „De Tastruper Kroog“ zur Gründung der Ortsgruppe (OG) Tüdal im Verein für Deutsche Schäferhunde, mit dem Gründungsvorsitzenden Willi Schwichtenberg.

Schnell zeigte sich, dass ein Gelände zum Üben noch lange kein Übungsgelände ist – Verstecke mussten auf- und abgebaut werden, es gab nur einen provisorischen klappbaren Unterstand gegen Wind und Regen; außerdem musste der Vorsitzende immer wieder darauf hinweisen, dass das Gelände im Landschafts- schutzgebiet liegt und deshalb besondere Obacht bei der Arbeit mit den Hunden angesagt ist.

Hilfe in diesem Dilemma brachte das Ehepaar Anita und Claus Jensen auf der anderen Treeneseite: sie boten der jungen OG direkt an der Keelbeker Straße 14 in Keelbekfeld ein ideales Gelände zur Pacht an. So zog man 1986 in die Gemeinde Tarp – unter Beibehaltung des Gründungsnamens!

Auf dem nun „eigenen“ Übungsplatz war eine viel effektivere Arbeit mit den Hunden möglich, und es wurde begonnen, einen festen Unterstand als Vereinsheim zu errichten. Bereits am 12.01.1987 konnte die Jahres- hauptversammlung im neuen Vereinsheim durchgeführt werden. Aus seiner Dienstzeit als Hundeführer bei der Polizei hatte Willi Schwichtenberg noch gute Kontakte zur PI Schleswig (später Flensburg), die ihre Hundeführer gegen einen kleinen Obolus gerne zum Üben nach „Tüdal“ schickten. Diese Vereinbarung endete leider 1995.

1991 wurde das Vereinsheim um eine große überdachte Terrasse erweitert und in 1993 wurde das Gelände endgültig eingezäunt. Im Laufe der Jahre kam es Dank großzügiger privater Spenden zur Errichtung einer Flutlicht- und Lautsprecheranlage, Einrichtung eines Kinderspielplatzes und dem Bau einer überdachten „Tribüne“ für Zuschauer bei den Übungen und Prüfungen.

Nach dem frühen Tod von Willi Schwichtenberg im Frühjahr 1994 übernahm Bernd Rinkes den Vorsitz, gab ihn aber aus beruflichen Gründen 1997 an Erhard Fiebig ab. In dieser Zeit versuchte die OG Tüdal eine Agility-Sparte aufzubauen. Zu diesem Zweck wurde eine kleine Koppel hinzugepachtet und ein Agility-Turniergerät angeschafft; der Versuch wurde leider ein „Flop“ – der kleine Platz dient seitdem für besondere Übungszwecke und auch als Welpenspielplatz.

Erhebliche Unstimmigkeiten innerhalb des Vereins führten zu erneuten Vorstandswechseln in 2000 durch Wolfgang Sommer und 2002, als Manfred Piskorz den Vorsitz übernahm. In diese Zeit ab 2000 fiel die Öffnung der OG für alle Hunderassen, das Angebot des so genannten „Augsburger Modells“ (Hundeführerschein für alle Interessierten) und die Mitbenutzung des Platzes durch die Rettungshundestaffel der Johanniter im Kreis SL-FL. Im Sommer 2006 erkrankte Manfred Piskorz unheilbar, so dass im Januar 2007 erneut Bernd Rinkes (inzwischen Ruheständler) den Vorsitz übernahm.

Nach dem frühen Tod von Bernd Rinkes im Oktober 2010 übernahm im Januar 2011 Udo Zimmermann den Vorsitz.

In all den Jahren veranstaltet die OG neben den jährlichen Frühjahrs- und Herbstprüfungen als gesellschaftliche Veranstaltungen regelmäßig 1 Osterfeuer, 1 Wandertag (immer Himmelfahrt), 1 Grillfest, 1 Sommerfest und eine Adventsfeier.

Der OG gehören 6 eingetragene Zuchtstätten für Deutsche Schäferhunde an, von denen z. Zt. aber nur die Zwinger "Vom Flensburger Land" , „von der Teufelsbrücke“ aktiv sind.

 



                                                                                                          Es gibt viel zu tun,

 packen wir es an.

                   

 

 

               endlich fertig     

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